Omega-News

June 17, 2008

Zweifel an der Unabhängigkeit der Studie zur Handy-Strahlung

Filed under: Mobile Radio - Mobilfunk — omeganews @ 10:29 pm

z. Kts.

MfG

Alfred Tittmann

……………………….

—– Original Message —–

From: <noreply@bmu.de>

Sent: Tuesday, June 17, 2008 10:52 AM

Subject: BMU Pressedienst Nr. 132/08 — Mobilfunk – Forschung

Mobilfunk/Forschung
Geltende Grenzwerte schützen
ausreichend vor Gefahren der Mobilfunkstrahlen
Sechsjähriges Forschungsprogramm abgeschlossen
Gabriel: Mögliche Risiken für Kinder werden weiter erforscht

Die geltenden Grenzwerte reichen aus, um die Bevölkerung ausreichend vor den bekannten Gefahren der Mobilfunkstrahlung zu schützen. Das ist das Ergebnis eines sechsjährigen Forschungsprogramms, das das Bundesumweltministerium im Juni 2002 in Auftrag geben hat und das fachlich vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreut wurde. Dieses Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm wurde jeweils mit 8,5 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium und den Betreibern der Mobilfunknetze finanziert. Das BfS und die Strahlenschutzkommission (SSK) haben übereinstimmend festgestellt, dass das Forschungsprogramm keine Erkenntnisse erbracht hat, die die geltenden Grenzwerte aus wissenschaftlicher Sicht in Frage stellen.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: “Dieses breit angelegte Forschungsprogramm hat bestehende Befürchtungen zu möglichen Gesundheitsgefahren des Mobilfunks, die es in Teilen der Bevölkerung gibt, nicht bestätigt. Wir wissen jetzt sehr viel mehr über den Schutz der Grenzwerte. Wir werden aber trotzdem gezielt dort weiter forschen, wo wir noch Klärungsbedarf sehen. Das ist vor allem bei Kindern, die sehr empfindlich sind, der Fall und betrifft die Langzeitwirkungen bei Kindern und Erwachsenen.” Das Bundesumweltministerium wird in Zukunft für die Forschung über die Wirkungen der elektromagnetischen Felder moderner Kommunikationstechniken jährlich 0,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die zu Beginn des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms bestehenden Hinweise auf mögliche Risiken unterhalb der geltenden Grenzwerte konnten nicht bestätigt werden. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern unterhalb der geltenden Grenzwerte und unspezifischen Gesundheitsbeschwerden wie z. B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen (“Elektrosensibilität”) war nicht nachweisbar. In der Gesamtbewertung decken sich die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms mit denen anderer Forschungsprojekte aus dem Ausland.

Das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm ist Teil eines gemeinsamen Vorsorgeprogramms, das 2001 gemeinsam von Bundeskanzleramt, Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumwelt-ministerium initiiert wurde. Ein weiteres zentrales Element ist die Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber, die diese im Nachgang zur Versteigerung der UMTS- Lizenzen 2001 gegenüber der Bundesregierung abgegeben haben. Damit sollten die Konflikte beim Netzausbau verringert und die Vorsorge im Bereich Mobilfunk auf freiwilliger Basis verstärkt werden. Die Einhaltung der Selbstverpflichtung wurde durch jährlich erstellte unabhängige Gutachten, zuletzt in diesem Jahr, überprüft.

Gabriel: “Die Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber hat den Dialog zwischen den für den Netzausbau verantwortlichen Mobilfunknetzbetreibern und den jeweils betroffenen Städten und Gemeinden beachtlich verbessert. Die Konflikte um die Errichtung von Mobilfunkbasisstationen haben sich dadurch spürbar verringert. Verbesserungen sind allerdings noch bei der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in diesen Dialog und bei der Beratung in den Handyshops erforderlich.”

Im Mittelpunkt der weiteren Vorsorge stehen für die Bundesregierung u. a. die weitere gezielte Forschung, die Umsetzung der Maßnahmen aus der fortgeschriebenen Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber sowie die Empfehlungen zu individueller Minimierung der Strahlenexposition.

Hinweis: Weitere Informationen zum Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm und zur Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber sind im Internet (www.bmu.de) abrufbar.

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Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de – Internet: http://www.bmu.de/presse

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http://www.golem.de/print.php?a=60458


Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/0806/60458.html

Veröffentlicht: 17.06.2008 17:30


Zweifel an Unabhängigkeit von Studie zu Handy-Strahlung

“Den Bock zum Gärtner gemacht”

Oppositionsvertreter haben die Unabhängigkeit des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) in Frage gestellt, dessen Abschlussbericht heute in Berlin vorgestellt wurde. Keine Tumorgefahr, die gültigen Grenzwerte sind ausreichend, zog Bundesumweltminister Sigmar Gabriel das Fazit, allerdings bestünde weiterer Forschungsbedarf. Kritiker sagen, die Co-Finanzierung der Studie durch die Mobilfunkbetreiber sei problematisch. Die Forschung verkomme zum Ablasshandel, die Forschungsinstitute würden durch die Handybranche subventioniert.

Das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm wurde jeweils mit 8,5 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium und den Betreibern der Mobilfunknetze finanziert. Eine Tumorgefahr durch das Telefonieren mit dem Handy lasse sich nicht nachweisen, so das Ergebnis. Forschungsbedarf bestehe aber weiter zu Risiken für Nutzungszeiten von mehr als zehn Jahren und bei Kindern, die möglicherweise empfindlicher auf Handystrahlung reagieren als Erwachsene.

Die großen Unterschiede zwischen den Wirkungen auf Kinder und Erwachsene fänden bisher weder in den Messvorschriften noch in den daraus abgeleiteten Schutzempfehlungen Berücksichtigung, wendet Bernd Rainer Müller, Mobilfunkexperte des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ein: “Solange es keine kindgerechten Schutzstandards für die Nutzung von Mobiltelefonen gibt, fordern wir deshalb für Kinder ein Verbot der Nutzung von Handys.”

Ein erster Schritt zu mehr Fakten und weniger Hysterie sei durch den heutigen “positiven Bericht” gemacht worden, räumte Horst Meierhofer, Strahlenschutzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, ein. Dennoch warnte er: “Die weitere Forschung darf nicht zu einer Art Ablasshandel und Dauersubventionierung für Forschungsinstitute durch die Mobilfunkbranche verkommen.” Meierhofer sprach sich für eine Beteiligung des Bundes bei der Erforschung von Mobilfunkrisiken für Kinder und Jugendliche aus. Gabriel will die Forschung zwar fortsetzen, die Mittel aber auf jährlich 500.000 Euro zusammenstreichen.

Die Beteiligung der Mobilfunkindustrie an dem Forschungsprogramm sei ein Fehler, wandte Lutz Heilmann, der naturschutzpolitische Sprecher der Linksfraktion, ein. “Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Unabhängige Forschungen belegen seit Jahren, dass große Gefahren von der Funktechnik ausgehen.” Die Forschung zu den Gesundheitsgefahren der Mobilfunkstrahlung müsse weiter gehen und die Grenzwerte gesenkt werden, forderte Heilmann.

Eine Weiterführung des DMF durch unabhängige Wissenschaftler und Ärzte sei daher zwingend. Nötig seien auch schärfere Grenzwerte, sendefreie Zonen in und um Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Altenheimen sowie strengere Genehmigungsverfahren für Mobilfunkanlagen. (asa)


Verwandte Artikel:
Weiter Unklarheiten zu Handy-Gesundheitsschäden bei Kindern (17.06.2008 12:29, http://www.golem.de/0806/60449.html )
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Handy-Strahlung: Die Schlafstudie beginnt (13.02.2006 13:50, http://www.golem.de/0602/43323.html )


Links zum Artikel:
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (.net): http://www.bund.net/
Die Linke – Bundestagsfraktion: http://www.linksfraktion.de/
FDP Bundestagsfraktion: http://www.fdp-fraktion.de/


© 2008 by Golem.de

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Gefühltes Restrisiko

http://www.suedkurier.de/nachrichten/click/computer/art408,3266592,0

Entwarnung unter Vorbehalt

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/handy-strahlung-entwarnung-unter-vorbehalt_aid_311727.html

Mobilfunk ist und bleibt gesundheitsgefährdend

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=328152

Räume ohne Mobilfunk-Strahlung ermöglichen

http://gesundheit-adhoc.de/index.php?m=1&showPage=1&id=4219

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HLV-Info-080617-040-kb
17.06.2008

Manipulationen im UMTS-Staat: Wie Strahlenschutz das Strahlenrisiko verdoppelt

http://www.buergerwelle.de/pdf/manipulationen_im_umts_staat.pdf

Studie: Kein Hinweis auf Krebsrisiko durch Handys

Nürtinger Zeitung

http://www.ntz.de/seite45.htm?action=shownews&id=853201

Dazu Leserbrief von Jürgen Groschupp

17.06.2008 14:42

Keine Entwarnung!
“Das Telefonieren mit dem Handy birgt nach einer Studie des Bundesamts für Strahlenschutz kein Krebsrisiko für Erwachsene”. So lautet die Bildunterschrift in der online-Fassung des dpa-Beitrages in der Nürtinger Zeitung vom 17.06.2008. Auf dem Foto ist eine erwachsene Frau mit dem Handy am Ohr zu sehen. War das eine unfreiwillige Komik oder kluge Absicht? Doch zunächst zur Überschrift des Artikels: „Kein Hinweis auf Krebsrisiko durch Handys“. Entwarnung total!? Nein, nur in der Überschrift. Denn im Text gleich mehrere Einschränkungen. Plötzlich wird aus dem Aufatmen ein stockender Atem. Falls sich noch jemand für den ganzen Artikel interessiert. Denn ungeklärt sei nach wie vor das „langfristige Risiko“ bei Handynutzung von länger als 10 Jahren. Und jetzt der Knüller: Vor allem das Risiko für Kinder sei ungeklärt und dazu „weitere Studien notwendig“.
Ich frage mich: Für wie dumm sollen die Leser denn noch verkauft werden? Erstens: Handys werden bereits über 10 Jahre genutzt. Zweitens: Viele Jugendliche sind bereits langjährige Nutzer; seit dem Kindesalter. Drittens: Kinder sind, das wird auch beim Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) zugegeben, stärker gefährdet. Die Überschrift ist also grob irreführend. Die Bildunterschrift ein Schlag ins Gesicht der Kinder! Kein Krebsrisiko für Erwachsene – aber für Kinder!?
Der Grund für die (Schein-) Entwarnung des BfS: Das Design der Studien ist so angelegt, dass man nichts findet. Wenn man die Nichtexistenz von Schneestürmen beweisen will, geht man in die Wüste von Mexiko. Man wird tatsächlich keine finden. So ist es auch hier gestrickt. Sie glauben das nicht? Dann lesen Sie nach. Ich habe über den Aufbau der Studien nachgelesen. Sie nicht? Dann sollten Sie es tun! Vor allem sollten Sie auch die anderen, unabhängig erstellten und methodisch ungelenkt aufgebauten Studien lesen. Aber die vermisst man meist in der Zeitung. Vielleicht holen Sie gelegentlich folgende Meldung nach, in der Frau Prof. McGlade, Direktorin der Europäischen Umweltagentur, aufgrund eines 600 Seiten starken Berichtes nach Prüfung von 2.000 Studien warnt: „Es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, so dass wir jetzt handeln müssen. Nach mehr als zehn Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200 Prozent. Sie stören Zellprozesse. Und wenn das über einen langen Zeitraum passiert, können diese Störungen natürlich zu Langzeiteffekten wie Krebs führen. Und das sind die Effekte, die uns am meisten beunruhigen.“ Zitat Ende. Gibt es Schneestürme oder gibt es sie nicht?

Jürgen Groschupp
Großbettlingen

Protest gegen Ergebnispräsentation des Mobilfunk Forschungsprogramms

Zitat aus einer Mail von R. Frentzel-Beyme vom 17.6.08:

… ich bitte auch endlich verstärkt darauf hinzuweisen, dass die experimentellen Ergebnisse sämtlich nicht das gleiche Gewicht wie die epidemiologischen Studien hat, einschließlich der Querschnittstudien unter betroffenen Bevölkerungen auf der Basis aktueller Messwerte im Wohnbereich.
Fibroblastenstudien und Mäusestudien etc. sagen nichts über das Risiko für den Menschen aus, die Risikoraten dagegen sind sehr konsistent und haben bisher keine wirksame Gegendarstellung erfahren. …

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Im Zweifel für das Handy?

Entwarnung ohne Gewähr

Mobilfunkstrahlen: Zweifel an Unabhängigkeit der Studie

http://www.dsltarife.net/news/4783.html

Mobilfunk: Entwarnung für Gesundheitsrisiken?

http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2008/18_06_mobilfunk.php

Die Unabhängigkeit der Handystudie wird bezweifelt

http://tinyurl.com/49n8t3

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Stellungnahme zum Abschluss des Deutschen Mobilfunkforschungsprogrammes

Gestern wurde der Abschlussbericht des Deutschen Mobilfunkforschungsprogrammes von Umweltminister Gabriel vorgelegt. Die Tagesthemen der ARD planten dazu einen Beitrag, in dem die Bürgerinitiative Stuttgart West zu Minister Gabriel Stellung beziehen sollte. Ein Team der ARD war drei Stunden lang bei der Bürgerinitiative, machte Interviews, filmte die Banner in den Straßen um den Handymasten. Der Protest einer Bürgerinitaitive und von jungen Eltern sollte gezeigt werden. Im gesendeten Beitrag um 22.15 Uhr wurden alle Argumente, Banner und jeder Hinweis auf den Widerstand weggeschnitten und alles reduziert auf aus dem Zusammenhang gerissene Zitate über persönliche Ängste. Deshalb nehmen wir heute mit einer Presseerklärung Stellung, aus der Sie auch entnehmen können, welche Argumente wir wirklich vorgetragen haben. Wir bitten die Presse und Medien um Beachtung dieses Standpunktes, den hunderte Bürgerinitiativen in Deutschland teilen.

Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart West

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Mobilfunk-Studie des BfS: «Gebt Kleinkindern kein Handy» –

Experten sehen viele ungeklärten Fragen bei der Langzeitwirkung von Handys und bei Kindern. «Wir wissen es einfach nicht», sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Weiss vom Bundesamt für Strahlenschutz hierzu. Es gibt bisher nur Vermutungen, dass Kinder auf die Strahlung anders reagieren. «Kinder sind etwas stärker exponiert, weil die Strahlen stärker absorbiert werden», sagt der Grazer Forscher Norbert Leitgeb, stellvertretender Leiter der Strahlenschutzkommission, die Gabriel berät. Bisher wird in Studien der Wert von Erwachsenen für Kinder heruntergerechnet. Durch unterschiedliche Wechselwirkungen im Gehirn könnte es sein, dass ein Kinderkopf mehr Energie aufnimmt und die Temperatur etwas höher ist.

«Gebt Kleinkindern kein Handy!», sagt Gabriel vorsichtshalber. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will Handys für Kinder gleich ganz verbieten, sofern es keine besseren Schutzstandards gibt. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, möglichst nicht bei schlechtem Empfang zu telefonieren, wenn möglich Festnetztelefone zu nutzen und auf den SAR-Wert eines Handys zu achten. Die Spezifische Absorptionsrate (SAR) gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren maximal aufnehmen kann. «Alle Endgeräte erfüllen die EU-Grenzwerte», sagt Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik von T-Mobile. Eine Untersuchung für das Informationszentrum Mobilfunk ergab allerdings: Der Anteil der Mobilfunkgeräte mit einem SAR-Wert von bis zu 0,6 Watt/ Kilogramm, der dem «Blauen Engel» entspricht, stagniert seit einigen Jahren bei etwa 30 Prozent. Dagegen wuchs der Anteil der Geräte mit besonders hohen SAR-Werten. dpa

Ursprüngliche Nachricht:
http://muc.informationweek.de/wirtschaftsnews/article.php?id=1322

Weitergeleitet durch das Dugi-News-Team am Mittwoch, den 18. Juni 2008 mit der Bitte um Weiterleitung.

[ http://omega.twoday.net/search?q=Norbert+Leitgeb ]

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HLV-Info-080618-041-kb

18.06.2008

Kommentar

Astrid Peter, 18.6.08

Weisheit oder Ironie?

Mit diesem Satz bringt Sigmar Gabriel die Hochfrequenzproblematik auf den Punkt:

– Wir wissen jetzt sehr viel mehr über den Schutz der Grenzwerte –

Die Grenzwerte müssen dringend geschützt werden vor den aggressiven Mobilfunkkritikern. Wer hätte kein Mitleid mit den armen Grenzwerten, die ins Rampenlicht gezerrt werden. Heisst es nicht, die Würde des Grenzwertes ist unantastbar (oder so)? Diese Paparazzis nehmen den Grenzwerten das Recht auf Unversehrtheit, sprechen ihnen sogar die Lebensgrundlagen ab. Die Grenzwerte verstehen die Aufregung nicht. Sie sind sehr glücklich über ihre Papas, die sie aus der Wiege gehoben haben. Die Papas wiederum sind stolz auf ihre Geschöpfe und es ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass niemand die Grenzwerte kleiner macht. Wir wissen ja, dass Grenzwerte sehr sensibel sind.

Welch ein Glück, dass Sigmar Gabriel weiter zu ihnen hält: – Wir werden aber trotzdem gezielt dort weiter forschen, wo wir noch Klärungsbedarf sehen – Herr Gabriel verspricht, einen Weg zu finden, damit sich unsere grundlos gescholtenen Grenzwerte vor den bösen Menschen schützen können. Das gibt Sicherheit.

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Die Wahrheit glaubt keiner

Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart – West / Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e.V.

www.der-mast-muss-weg.de

Kurzmitteilung Nr. 24 (Auszug)

19.6.2008

Verkaufsfördernde Regierungs-Inszenierung „Schöne Neue Kommunikationswelt“ in Berlin

Die gefälschten Meldungen über angeblich gefälschte Wiener Handystudien

Fast alle Medien drucken unrecherchiert: Ergebnis des Deutschen Mobilfunkforschungsprogrammes: Keine Erkenntnisse über Gesundheitsgefahren des Mobilfunks.

Weitere Hintergrundberichte zu Entwicklungen im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm finden Sie unter “Staatliche Dokumente”

Deutsches Mobilfunkforschungsprogramm, UMTS-Strahlung und Strahlenschutz.

Ein Protest gegen amtliche Verharmlosung

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Kritik an Mobilfunk-Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz

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Protest gegen amtliche Verharmlosung

Wissenschaftlervereinigung kritisiert massiv Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms. Die Erklärung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm …

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Stellungnahme von Prof. Adlkofer zum Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF)

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http://omega.twoday.net/search?q=Grenzwert

http://omega.twoday.net/search?q=SSK

http://omega.twoday.net/search?q=BfS

http://omega.twoday.net/search?q=Tumor

http://omega.twoday.net/search?q=Krebs

http://omega.twoday.net/search?q=Kompetenzinitiative

http://omega.twoday.net/search?q=Frentzel-Beyme

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